Nomad 3.
Montag, 30. Oktober 2023
Ich habe meine LAPL Ausbildung zunächst im Verein auf einem TMG begonnen. Bedingt durch den Vereinscharakter und Fluglehrermangel habe ich es pro Flugsaison aber nur auf jeweils etwas mehr als 10 Flugstunden gebracht. Nach der Winterpause habe ich gefühlt dann immer wieder von vorne begonnen, weil noch nichts so richtig "eingeschliffen" war. Da meine Theorieprüfung am 3.11.23 abgelaufen wäre, habe ich mich im Spätsommer 23 entschieden, die ATO zu wechseln um zu versuchen, meinen Prüfungsflug doch noch vor Ablauf der Frist durchzuführen. Ich habe dann diverse Flugschulen angeschrieben, auch einige, die wesentlich näher waren als Albatros. Bei Holger hatte ich gleich ein sehr gutes Gefühl. Er hat sofort geantwortet und gab mir Hoffnung, dass das in so kurzer Zeit doch noch klappen kann. Ich bin bei Albatros mit drei Fluglehrern geflogen, die das alle super gemacht haben. Bei jedem konnte ich etwas anderes lernen. Am Ende ging alles ganz schnell: fehlende Solostunden abfliegen und dann noch vor Fristablauf einen Prüfungstermin finden. Es hat alles geklappt und ich war noch nicht mal besonders nervös vor der Prüfung, da ich wusste, dass Holger und sein Team mir das richtig beigebracht haben. Ich kann sagen, dass ich 65% meines fliegerischen Könnens in den letzten 2 Monaten meiner Ausbildung erworben habe. Niemand bei Albatros wollte mir unnötige Flugstunden andrehen, alle waren sehr engagiert und hilfsbereit. Ich kann Albatros nur wärmstens weiterempfehlen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei der Fliegerei sehr auf die persönliche Chemie ankommt und es besser ist, die ATO sehr sorgfältig auszusuchen, als automatisch das vermeintlich Naheliegende zu wählen.
