Wir waren am 31.07.23 in der Augenklinik mit Einweisung vom Augenarzt. Mit den Ärzten waren wir sehr zufrieden und er musste nicht stationär dort bleiben. Es hieß mein Mann soll in 4 Wochen wieder vorstellig werden, Termin telefonisch machen. Am 02.08. 23 habe ich das probiert, nach einer dreiviertel Stunde in der Warteschleife hatte ich dann eine sehr unfreundliche Dame am Telefon, die mir
sagte: in 4 Wochen haben wir keine Kapazitäten frei, er solle zu seinem Augenarzt gehen. Ich möchte noch erwähnen, dass es sich um eine Venenthrombose handelt.
Selten so ein inkompetentes Krankenhaus erlebt! Mein Vater kam hier mit einer Überweisung seines Augenarztes her abends um 6 Uhr. Er sollte auf Anraten des Arztes direkt am selben Abend hinfahren. Es dauerte einige Stunden, bis er überhaupt drankam, die Untersuchungen gingen bis um halb 1 nachts und waren nicht abgeschlossen. Er sollte am nächsten Morgen um 8 Uhr nochmals kommen. Auf die Frage hin, ob er nachts dort bleiben könne, da er eine Anfahrt von über 1 Stunde habe und nicht fahren kann (er hatte Augentropfen in der Augenklinik bekommen) schrie ihn die Ärztin an, dass sie schließlich kein Hotel seien. Am nächsten Tag warteten wir nochmals bis abends um dann von einem Arzt zu hören, er kann uns nicht helfen, wir müssen nochmals warten, bis die Oberärztin kommt. Dies dauerte erwartungsgemäß nochmal einige Stunden.
Fazit: Einen Schwerbehinderten ohne Sehvermögen über 24 Stunden ohne Essen und Trinken warten lassen ist unmenschlich - das „christlich“ sollte man aus der Klinikbezeichnung streichen, weil damit hat dieses Krankenhaus ganz sicher nichts zu tun!!!
Ich habe hier unseren Sohn am 05.04.2023 entbunden.
Durch positive Empfehlungen bin ich auf dieses Krankenhaus gestoßen.
Ich habe sehr kurzfristig (da ich mich sehr spät erst gemeldet habe, wäre der nächste freie Termin eigentlich erst nach meinem ET gewesen)noch einen Termin zur Hebammensprechstunde bekommen.
Das Vorgespräch lief sehr gut.
Die Hebamme war sehr nett und empathisch, ich habe auch angesprochen dass ich aufgrund meiner sozialen Phobie ungern ein großes Team während meiner Geburt dabei hätte, das war überhaupt kein Problem und wurde so respektiert.
Die Geburt:
Mit regelmäßigen Wehen bin ich ins Diak gekommen. Mit meinem Partner war ich erst eine Zeit im Wehenzimmer, bis ich in den Kreißsaal durfte.
Bei allen Untersuchungen wurde sehr behutsam mit mir umgegangen, es wurde auch nichts ohne vorherige Absprache gemacht.
Im Kreißsaal waren immer nette Hebammen dabei. Die letzten beiden Hebammen, deren Namen ich leider nicht mehr weiß, haben grandiose Arbeit geleistet. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt und wusste dass ich in guten, professionellen Händen bin.
Zudem hat man sich bemüht dass es auch meinem Partner gut geht.
Die Hebammen haben mir gut zugeredet, die richtigen Worte gefunden, mir die Hand gehalten, mir bei der Atmung geholfen und mich immer wieder ermutigt! Ich bin für die Hilfe der Hebammen super dankbar und habe großen Respekt vor der Arbeit die dort geleistet wird.
In der Austreibungsphase wurde mir noch ein warmes Tuch an den Damm gelegt
Als ich im Internet recherchierte warum, bin ich darauf gestoßen:
"Evidenzbasiert, doch wenig angewendet
Während der Geburt zum Dammschutz feuchtwarme Kompressen aufzulegen, ist evidenzbasiert, technisch einfach, preiswert, immer zugänglich und effektiv. Die Frauen nehmen sie gut an. Trotzdem gehören sie in Deutschland immer noch nicht zur Routine."
Das hat für mich meine gute Erfahrung dort und die Empfehlungen noch einmal untermauert, da mir auch vor der Geburt gesagt worden ist, dass dort darauf geachtet wird die Geburt so natürlich wie möglich zu halten.
Meine Geburt lief komplikationslos, kein Dammriss, ich hatte großes Glück mit den Hebammen, ich hätte mir keine besseren an meiner Seite vorstellen können.
Aus meiner persönlichen Geburtserfahrung im Diakonissenkrankenhaus würde ich, wenn ich noch einmal ein Kind bekommen sollte, defintiv wieder in das Diakonissenkrankenhaus gehen und kann es auf jedenfall weiter empfehlen.